Unsere Petition zum Schutz des Venusberghangs
Gemeinsam ein deutliches Zeichen für den Naturschutz
Der Schutz des Venusberghangs ist vielen Menschen in Bonn ein wichtiges Anliegen. Deshalb haben wir gemeinsam mit zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern eine Online-Petition zum Erhalt des Landschaftsschutzgebiets gestartet.
Ziel der Petition war es, auf die zunehmenden Schäden durch illegale Downhill-Strecken aufmerksam zu machen und deutlich zu machen, dass ein Landschaftsschutzgebiet in erster Linie dem Schutz von Natur, Artenvielfalt und Erholung dienen sollte.
Doch die Petition war weit mehr als eine reine Online-Aktion. Über viele Monate hinweg waren wir mit Infoständen in der Bonner Innenstadt präsent, führten zahlreiche Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern und sammelten zusätzlich Unterschriften vor Ort. Dabei wurde deutlich, dass der Schutz des Venusberghangs weit über Dottendorf und Kessenich hinaus viele Menschen bewegt.
Gemeinsam ist es uns gelungen, das erforderliche Quorum deutlich zu überschreiten. Insgesamt unterstützten 3.315 Bürgerinnen und Bürger unsere Petition. Damit erhielt unser Anliegen eine breite öffentliche Unterstützung und konnte offiziell an die Oberbürgermeisterin der Bundesstadt Bonn übergeben werden.
Die Petition wurde von den Bonner Kreisgruppen des BUND und NABU unterstützt und hat wesentlich dazu beigetragen, die Auswirkungen illegaler Mountainbike-Strecken auf Natur, Wald und Landschaftsschutz stärker in den öffentlichen Fokus zu rücken.
Für uns war die Petition ein wichtiger Meilenstein – aber nicht das Ende unseres Engagements. Auch weiterhin begleiten wir die Entwicklung am Venusberghang, dokumentieren Schäden, suchen den Dialog mit Behörden und Politik und setzen uns dafür ein, dass dieser einzigartige Naturraum dauerhaft erhalten bleibt.
Die Übergabe der Petition war zunächst nicht als persönlicher Termin mit der Oberbürgermeisterin vorgesehen. Erst im weiteren Verlauf kam es zu einer persönlichen Übergabe, bei der wir die mehr als 3.300 Unterschriften offiziell überreichen konnten.
Link zum Artikel im General-Anzeiger Bonn: Klicke hier